Archive - Seite 2

  • ZdF Nr. 19/2006
    Bd. 19 Nr. 19 (2006)

    „Der Jugend Vertrauen und Verantwortung“ war eine der häufigsten Parolen der SED-Führung, wenn es darum ging, die junge Generation für das „Aufbauwerk des Sozialismus“ zu begeistern. Die DDR hat sich selbst gern als Staat der Jugend gesehen, ihre Geschichte ist auch eine Abfolge von Initiativen, Jugendobjekten, Kampfaufträgen, Pfingsttreffen und Gelöbnissen, um die Jugend zu organisieren und einzuschwören als „Kampfreserve der Partei“. Mehr als jede andere soziale Gruppe stand der Nachwuchs im Zentrum der ideologischen Bearbeitung – getreu der Erkenntnis: „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“ Und so prangte auf dem Blauhemd das FDJ-Emblem mit der aufgehenden Sonne, Symbol all der schönen Verheißungen, die noch in der Lebensspanne der Jungen Wirklichkeit werden sollten. Sie würden die ersten sein, die im Kommunismus wohnten. Bis dahin bedurfte es zwar noch harter Anstrengung, doch mit aufgekrempelten Ärmeln, Feuereifer und einem optimistischen Lied auf den Lippen konnte der Sieg nicht mehr fern sein. Es kam anders. Den Zusammenbruch hat die „Kampfreserve“ nicht aufhalten können – und meist wohl auch nicht wollen. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die Lebenswirklichkeit von jungen Leuten in verschiedenen Phasen der DDR-Geschichte.

  • ZdF Nr. 18/2005
    Bd. 18 Nr. 18 (2005)

    Westarbeit? Heute mögen bei dem Wort viele Ostdeutsche eher an ihr berufliches Heil denken, das sie im Westen des Landes gesucht und viele sicher auch gefunden haben. Die „alte“ Westarbeit, die inoffizielle „Deutschlandpolitik“ der SED, ist Schwerpunkt dieser Ausgabe. Begriffe verblassen, werden undeutlich und umgedeutet, doch einige Spätfolgen der SED-Westarbeit wirken bis heute nach. Einer ihrer frühen Vorarbeiter war kein geringerer als Erich Honecker, der leise und auf Schusters Rappen im Südharz über die Zonengrenze schlüpfte. Mit eher unfreiwilliger Hilfe des Dorfbürgermeisters, wie sich dessen Tochter jüngst erinnerte. Wie schnell durch die Zonengrenze im Auftrage von KPD/SED Kuriere sickerten, wie schnell aber auch der amerikanische Geheimdienst davon Kenntnis erhielt, beschreibt Wilhelm Mensing in seinem Beitrag „Zwischen Ost und West“, dem eine Dokumentation aus dem Bundesarchiv Koblenz beigefügt ist.

  • ZdF Nr. 17/2005
    Bd. 17 Nr. 17 (2005)

    Die militärische Niederschlagung des Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkrieges gaben einem Teil Europas die Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung der Nationen zurück. Die siegreichen alliierten Heere bewahrten durch ihren Vormarsch Hunderttausende vor der rassistischen Mordmaschinerie in den Vernichtungslagern, befreiten die politischen Gegner des Nationalsozialismus aus KZs und Zuchthäusern, befreiten Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus aller Herren Länder und retteten vielen Millionen Menschen das Leben.

    Der sowjetische Vorstoß auf deutsches Gebiet löste gewaltige Fluchtbewegungen aus und war von Plünderungen und Massenvergewaltigungen begleitet. Nach Kriegsende kam es zu einer millionenfachen Vertreibung deutscher Staatsbürger aus ihrer Heimat, in den Ländern Osteuropas folgten auf die NS-Okkupation eine erneute Fremdherrschaft und Jahrzehnte der Unfreiheit.

  • ZdF Nr. 16/2004
    Bd. 16 Nr. 16 (2004)

    Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt in Erinnerung an die 15 Jahre zurückliegenden Ereignisse vom November 1989 auf Aspekten der Teilungsgeschichte. Im Mittelpunkt stehen dabei Berliner Geschehnisse vor und nach dem Mauerbau, es geht aber auch um die Folgen der 40-jährigen DDR-Existenz. Michael Kubina rekonstruiert eine Episode aus der Frühzeit der Sektorenstadt: Wie könnte man, so die Überlegung der Machthaber in Ost-Berlin und Moskau, die im Westen starke SPD unter Kurt Schumacher zersetzen? Sollte man der KPD in der Westzone ein neues, gemäßigtes Etikett verpassen, um die Basis der SPD anzulocken? Sollte man die SPD in der SBZ wieder zulassen, um im Gegenzug die SED im Westen zu etablieren? Stalin gab seinen Leuten in Ost-Berlin den Rat, man müsse mit List agieren. Die List der SED-Führung war allerdings nicht sonderlich einfallsreich. Sie versuchten die Wiederauflage einer untergegangenen Partei. Der Name USPD hatte für viele linke Zeitgenossen noch einen guten, unabhängigen Klang – und ein paar integre Genossen als Galionsfiguren würden sich doch wohl finden lassen? So kam es zur kurzen Wiedergeburt einer SED-abhängigen USPD.

  • ZdF Nr. 15/2004
    Bd. 15 Nr. 15 (2004)

    Lebenswege sind selten glatte Straßen. Die beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts haben in viele Schicksale eingegriffen, sie haben Menschen aus der Bahn geworfen, geknickt, zerbrochen, zerstört. Das Verhältnis, oft genug das Missverhältnis zwischen Macht und Individuum und seine Spuren in den Lebenswegen sind Thema dieses Heftes.

  • ZdF Nr. 14/2003
    Bd. 14 Nr. 14 (2003)

    Von Zeit zu Zeit sollen sich einige filmbegeisterte Mitglieder des SED-Politbüros im ZK-Erholungsheim Liebenberg einen James-Bond-Film angeschaut haben. Walter und Lotte Ulbricht hätten sich lieber beim Tischtennis ertüchtigt und überdies die Lautstärke der Filme beklagt. Das berichtet Arno Heine, Filmvorführer und Tontechniker im ZK der SED und im Zweitberuf Topspion eines westlichen Nachrichtendienstes bei einem seiner zahllosen Verhöre durch die Stasi. Heine wurde 1970 eher zufällig enttarnt. Der smarte James Bond war bei weitem nicht die einzige Verbindung zur Agentenwelt, welche die mächtigsten Genossen der DDR pflegten. Deswegen ist der Schwerpunkt dieses Heftes der Spionage gewidmet.

  • ZdF Nr. 13/2003
    Bd. 13 Nr. 13 (2003)

    Analysen über den zentralen Parteiapparat der KPD/SED bildeten seit Bestehen des Forschungsverbundes SED-Staat einen Schwerpunkt seiner Forschungen. Es ging dabei um die Rolle der politischen Macht- und Schaltzentrale der zweiten deutschen Diktatur im letzten Jahrhundert. Die Volkswagen-Stiftung förderte in den 90er Jahren entsprechende Untersuchungen zu Struktur, Funktion und Entwicklung des zentralen Parteiapparates der KPD/SED als Kernprojekt des Forschungsverbundes.

  • ZdF Nr. 12/2002
    Bd. 12 Nr. 12 (2002)

    Die Arbeiterklasse möge doch die Höhen der Kultur erstürmen, forderte Walter Ulbricht zu Zeiten des Bitterfelder Weges, als noch so manche hoffnungsfroh in eine realsozialistische Zukunft blickten, die ihnen später noch bitter aufstoßen sollte. Macht Kultur ihr Proletarier, aber bitte keinen Proletkult und schon gar keine Subkultur wie die Jugend in den Ländern des fernen Westens, wo der Kulturimperialismus herrscht und die Menschheit von bunt schillernden Sumpfblüten betört vor sich hin lebt.

    Kultur sei Macht. Machtkultur oder die Macht der Kultur? In der DDR wurde die Kunst als Waffe im Klassenkampf gebraucht. Geschmiedet haben sie die Funktionäre im ZK der SED und allen möglichen offenen und konspirativen Einrichtungen der kommunistischen Kultursteuerung. Auf den Höhen der Kultur mochte sich die Arbeiterklasse breit machen, auf der Kommandobrücke aber saß ihre Avantgarde, die Partei. Neben den Köpfen sollten auch die Herzen der werktätigen Massen erreicht werden. Das musste genau unter Kontrolle gehalten werden. Wer wagte es, heiße Eisen anzufassen und wer hat sich daran die Finger verbrannt? Oder wer hat – frei nach der Devise „Amboß oder Hammer sein“ – sich lieber gleich auf die richtige Seite geschlagen?

  • ZdF Nr. 11/2002
    Bd. 11 Nr. 11 (2002)

    Das Heft 11 der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat wendet sich in seinem Schwerpunkt verschiedenen Aspekten des Themas Widerstand und Opposition gegen die SED-Herrschaft zu. Über Jahrzehnte existierte wissenschaftliche Forschung zu diesem Themenkomplex praktisch nicht. Seit 1989/90 hat sich dies erfreulicherweise geändert. Allerdings wurde schnell deutlich, dass diese Forschung mit einem speziellen Quellenproblem zu kämpfen hat. Die Aktivisten haben naturgemäß wenig Wert darauf gelegt, eine schriftliche Überlieferung zu hinterlassen. Zeitzeugen aus der Frühzeit leben kaum noch, jene aus den späteren Jahren sind oft das einzige Korrektiv gegen die Übermacht der MfS-Überlieferung.

  • ZdF Nr. 10/2001
    Bd. 10 Nr. 10 (2001)

    Die Kommunistische Internationale als Schwerpunktthema der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat? Als die Komintern 1943 aufgelöst wurde, existierte der SED-Staat noch nicht. Die deutschen Kommunisten aber, die ihn unter dem Schutz der Sowjetunion aus dem Boden stampften, verdanken ihre politische Sozialisation der Komintern. Bevor sie von Stalin aus Opportunitätsgründen formal aufgelöst und in den Leitungsapparat der KPdSU integriert wurde, waren in der Kommandozentrale der Weltrevolution schon längst die entscheidenden Weichenstellungen zur Durchsetzung der absoluten sowjetischen Dominanz vollzogen. Für die Mehrzahl der kommunistischen Parteien blieben auch noch Jahrzehnte nach dem stillen Ende der Komintern die Ordnungsvorstellungen dieser größten totalitären Kampforganisation des Zwanzigsten Jahrhunderts ein eisernes Gesetz ihres Handeins und vor allem die verbindliche Grundlage aller Kadererziehung.

  • ZdF Nr. 9/2000
    Bd. 9 Nr. 9 (2000)

    Erinnern ist zunächst ein individueller Vorgang. Die Erinnerung wird erst allgemein und zum Bestandteil eines öffentlichen Gedächtnisses, nachdem sie vielschichtige und mehrdimensionale Kommunikationsprozesse durchlaufen hat und in den Status der historischen Überlieferung oder gar Tradition gehoben wurde. Historisches kann, bevor es der Geschichts- und Politikwissenschaft in die Hände fällt, um kanonisiert zu werden, im einfachen Von-Mund-zu-Mund Erzählen aufbewahrt sein, in den Erlebniswelten kleiner Gemeinden oder auch hinter den Mauern unzugänglicher Archivfestungen. Aus dem Reich unserer Erinnerunungen kann uns niemand vertreiben, schrieb Jean Paul. Aber erst wenn das in den individuellen Gedächtnissen aufbewahrte Wissen über die Vergangenheit miteinander in Beziehung tritt, entsteht Geschichte. Die 9. Ausgabe der ZdF widmet sich diesem Thema.

  • ZdF Nr. 8
    Bd. 8 Nr. 8 (2000)

    Ist die neue Konjunktur der Totalitarismustheorien in der internationalen Politik und in der Sozialwissenschaft aufklärerisch oder nicht? Ist sie gar das Zeichen eines "faulen Sieges der liberalen Demokratie"? So skeptisch wie die Hannah-Arendt-Spezialistin Seyla Benhabib aus den USA beurteilen bei weitem nicht alle hier versammelten Autoren die neue Mode der europäischen Wissenschaft. Der Publizist Richard Herzinger etwa setzt dagegen, dass eher zuwenig demokratische Emphase die Geschichte der von der Studentenbewegung 1968 geprägten bundesdeutschen Sozialwissenschaftler kennzeichne. Ohne den Totalitarismusbegriff habe er seine Erfahrungen nie verarbeiten und den SED-Staat nie erforschen können, ergänzt Karl Wilhelm Fricke im Interview. Neben ihnen präsentieren Gerd Koenen, Jiri Kosta, Alfons Söller und andere namhafte Autoren ihren jeweils spezifischen Umgang und ihre ganz verschiedenen Annäherungen an diese Debatte. Ergebnis ist eine herausfordernde Sammlung individueller Zugänge zu einer der wesentlichen aktuellen Kontroversen in Politik- und Sozialwissenschaften.

     

  • ZdF Nr. 7
    Bd. 7 Nr. 7 (1999)

    Die Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat, Nr. 7/1999 beleuchtet kollektive Erinnerungen im vereinten Deutschland. Ein knappes Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch der DDR suchen renommierte Autoren aus Osteuropa und Amerika nach Identitäten und Mentalitäten im Osten der „Berliner Republik“. Die Ergebnisse fallen höchst unterschiedlich aus, auch wenn sich alle in einem Punkt einig sind: Vom „ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden“ wird in den Köpfen der Europäer nicht viel übrig bleiben. Zu den Autoren dieser Ausgabe gehören unter anderem Andrei S. Markovits, Ludwig Mehlhorn, György Dalos, Oldrich Tuma und Jeffrey Herf. Ihre Beiträge werden ergänzt durch Aufsätze und Artikel zur DDR-Forschung sowie eine Reihe aktueller Buchrezensionen.

  • ZdF Nr. 6
    Bd. 6 Nr. 6 (1998)

    Wissenschaftliche Forschung in Polen wie auch in Deutschland widmete sich bisher kaum bzw. nur am Rande den Beziehungen zwischen Polen und der DDR. Deutsch-polnische Verbindungen meinte und meint meist jene zwischen der Bundesrepublik und der Volksrepublik Polen. Den Schwerpunkt dieser Ausgabe der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat bilden vier Beiträge zur Entwicklung in „Volks-Polen“ und zu den Wirkungen, die von dort auf die DDR ausgingen. Polen ist noch heute für viele Deutsche ein weitgehend unbekannter Nachbar - dies gilt nicht nur für West-, sondern auch für viele Ostdeutsche. Als sich im Sommer 1980 polnische Arbeiter mit Intellektuellen zusammenschlossen und die unabhängige Gewerkschaft „Solidarność“ gründeten, die schließlich auch von der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei anerkannt werden musste, reagierte die SED-Führung mit der „vorübergehenden“ Aussetzung des visafreien Grenzverkehrs. Dieses Provisorium existierte bis zum Ende der DDR.

     

  • ZdF Nr. 5
    Bd. 5 Nr. 5 (1998)

    Die im Schwerpunkt dieses Heftes veröffentlichten Artikel entstammen einem seit 1992 unter der Leitung von Roland Köhler, Siegward Lönnendonker und Bernd Rabehl tagenden Arbeitskreis zur Geschichte der Berliner Universitäten.

    Die Beiträge spiegeln den Diskussionsstand des Gesprächskreises wider und sind letztlich Dokumente des Unerreichten, ja des Scheiterns: In den Jahren seit 1992 gelang es lediglich, Positionen anzudiskutieren, eine neue Sicht der Probleme, der „Sowjetisierung“ der Berliner (Humboldt-)Universität und der Gründung der Freien Universität ergab sich nicht. Die Positionen Ost gegen West blieben freilich verfestigt. Auf anderem Gebiet gab es Fortschritte: die im Gesprächskreis versammelten „48er“ und die „68er“ traten in eine bis heute andauernde fruchtbare Diskussion.

     

  • ZdF Nr. 4
    Bd. 4 Nr. 4 (1997)

    Die vierte Nummer der ZdF beschäftigt sich mit der "Friedlichen Revolution". Denn auch nach dem Ende der DDR und der darauf folgenden Vereinigung setzte eine Kontroverse um den Charakter des vereinten Deutschlands ein, das - freilich nicht unwidersprochen - als "Berliner Republik" bezeichnet wird. Hat der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik tatsächlich zu Veränderungen geführt, die eine neue Klassifizierung rechtfertigen? Die Beantwortung dieser Frage hängt wesentlich davon ab, wie das Ende der DDR bewertet wird. Hier lauten die umstrittenen Begriffe "Revolution", "Wende", "Zusammenbruch", "Beitritt", "Kolonisierung" oder "Implosion".

  • ZdF Nr. 3
    Bd. 3 Nr. 3 (1997)

    Die dritte Nummer der ZdF enthält mit zum ersten Mal einen inhaltlichen Schwerpunkt. Rolle und Funktion von „Kunst und Kultur“, gleichermaßen Objekt „operativer Steuerung“, als auch Reservoir kulturellen Widerspruchs zu sein, stehen im Mittelpunkt der Beiträge. Früh war der SED-Führung klar, dass „Kunst und Kultur“ die sozialistische Gesellschaft formen konnten, deshalb sollten sie gesteuert werden. Die Künstler selbst standen in einem besonderen Verhältnis zum politischen System. Während die einen loyal zu Partei und System standen, war die Künstlerszene für andere Sammelpunkt oppositioneller Bestrebungen, die von der Partei misstrauisch beäugt wurde.

     

  • ZdF Nr. 2
    Bd. 2 Nr. 2 (1996)

    Eine neue sozialwissenschaftliche Zeitschrift mit zeitgeschichtlichem Schwerpunkt kann nur Erfolg haben, wenn es gelingt, eine interessierte Leserschaft zu finden, und wenn Autoren sich motivieren lassen, für die Zeitschrift zur Feder zu greifen. Ersteres scheint zu unserer Freude mit der ersten Ausgabe gut gelungen zu sein, die Auflage war bereits kurz nach Erscheinen vergriffen. Ob auch das zweite selbstgesteckte Ziel – kompetente Autoren und spannende Beiträge – erreicht werden konnte, mag der Leser nach der Lektüre dieser neuen Nummer der ZdF selbst entscheiden. Wir jedenfalls freuen uns, dass unserer Intention entsprechend auch über den Kreis des Forschungsverbundes hinaus fachkundige Autoren gewonnen werden konnten. Das vorliegende Heft bietet einer breiten Themenvielfalt Raum, bemerkenswert sind jedoch die Querbezüge zwischen einzelnen Beiträgen.

     

  • ZdF Nr. 1
    Bd. 1 Nr. 1 (1996)

    Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln die Vielfalt der innerhalb des Forschungsverbundes verfolgten Fragestellungen wieder. Sie umspannen Themenbereiche von der Untersuchung der sowjetischen Universität über die Schilderung der Rolle der KPD in Frankreich Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum persönlichen Bericht eines evangelischen Pfarrers über seine Bespitzelung. Einen eher zufälligen Schwerpunkt dieses Heftes bilden Beiträge, die sich mit Transformationsprozessen im vereinten Deutschland auseinandersetzen.

     

26-44 von 44