Bd. 40 Nr. 40 (2016): ZdF Nr. 40/2016

Mit dem Wandel der Zeit wandeln sich auch die Formen des Verkehrs der Menschen und Waren. Unter dem Gesichtspunkt der Verkehrsformen betrachtet, offenbaren die gesellschaftlichen Verhältnisse ihre Eigenarten, Zwänge aber auch die Grenzen der individuellen Freiheit. Die Verkehrsformen einer überkommenen Epoche entwickeln sich nach dem Verständnis der kommunistischen Überväter Marx und Engels zwangsläufig zu einer Fessel der Produktivkräfte. Deswegen sei es unausweichlich, „daß an die Stelle der früheren, zur Fessel gewordenen Verkehrsform“ eine „neue, den entwickelteren Produktivkräften und damit der fortgeschrittenen Art der Selbstbetätigung der Individuen entsprechende gesetzt wird“. Am Ende dieser Entwicklung werde der Kommunismus, so die Verheißung der beiden Futurologen in ihrer „Deutschen Ideologie“, alle bisherigen Produktions- und Verkehrsverhältnisse umwälzen, ihrer Naturwüchsigkeit entkleiden „und der Macht der vereinigten Individuen“ unterwerfen. Mit sehr unterschiedlichen Verkehrsformen und der Macht beschäftigt sich diese ZdF-Ausgabe.

Veröffentlicht: 2019-02-26

Rezensionen

  • Peter Erler, Jochen Staadt, Jan Kostka, Stefan Wolle, Enrico Seewald, Jochen Staadt, Stefan Seefelder, Angela Schmole, Felice Fey, Volker Strebel, Klaus Schroeder